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Nachhaltige News

Welche Neuigkeiten gibt es aus der Welt von Global Climate? Welche Gesetze und EU-Verordnungen gelten ab wann und wie werden Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit in die Pflicht genommen? Sind Sie vorbereitet?
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01. August 2022: 
Eine Software für den Klimacheck (FAZ Artikel)

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18. Juni 2021: 
Global Climate-Gründer erhält Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2021


Altan Günsoy, Steuerberater und Gründer der Global Climate GmbH, wurde von B.A.U.M., einem Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften, mit dem Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2021 in der Kategorie Digitalisierung ausgezeichnet. Der Preis richtet sich an engagierte Gründer im Bereich der Nachhaltigkeit.

Neben Altan Günsoy werden außerdem der Segler Boris Herrmann, die Klimawissenschaftlerin Dr. Friederike Otto, und Stefanie Schönherr (dm - Drogerie Markt) ausgezeichnet. Über den Preis dürfen sich außerdem noch Ina Budde von Circular Fashion UG und Ulrich Prediger von Jobrad freuen. Dieser wird am 23. September in Hamburg im Rahmen des Extremwetterkongresses verliehen. Die hybride Veranstaltung kann unter www.baumev.de verfolgt werden. Schirmherrin der diesjährigen Preisverleihung ist Bundeskanzlerin Angela Merkel.

„Mit diesem Preis zeichnet unser kraftvolles Netzwerk herausragendes Engagement von Frauen und Männern aus, die nachhaltiges Wirtschaften in ihren Unternehmen vorantreiben und ausbauen. Auf jede und jeden Einzelnen kommt es in der Transformation an“, so Yvonne Zwick, Vorsitzende von Baum. 

Mit dem Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis zeichnet Baum ganz bewusst engagierte Einzelpersonen und nicht Organisationen aus. Der Preis wurde 1993 ins Leben gerufen, um vor allem „Vorbilder“ und die Arbeit derer, die das Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen und Institutionen verantworten und umsetzen, anzuerkennen. Außerdem werden Wissenschaftler geehrt, die sich durch ihre Publikationen beziehungsweise ihre Forschung zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit verdient gemacht haben. Seit 2004 wird auch ein internationaler Sonderpreis an bekannte Personen vergeben, die sich auf besondere Weise für den internationalen Natur- und Umweltschutz oder im sozialen Bereich engagieren.

11. Juni 2021:
Das neue Lieferkettengesetz kommt. Sind Sie darauf vorbereitet?

Das neue Lieferkettengesetz kommt. Sind Sie darauf vorbereitet? Die Bundesregierung steht kurz vor einer Einigung über das neue Lieferkettengesetz. Spätestens im Januar 2021 soll das Gesetz in Deutschland und im Frühjahr 2021 auch auf EU-Ebene verabschiedet werden. Das Gesetz schafft einen gesetzlichen Rahmen für die unternehmerische Sorgfaltspflicht entlang der gesamten Lieferkette. Damit sollen Unternehmen Verantwortung für Menschenrechtsverstöße und Umweltrisiken ihrer Lieferanten übernehmen und ggf. auch dafür haften. Für Unternehmen und deren Einkaufsabteilungen bedeutet das neue Pflichten. Eckpunkte des neuen Lieferkettengesetzes. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben ein Eckpunktepapier für das neue Lieferkettengesetz und die Stärkung der unternehmerischen Sorgfaltspflichten zur Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen in globalen Wertschöpfungsketten vorgelegt. Die vorgesehenen Pflichten gehen weit über die Kernelemente des Nationalen Aktionsplans und einschlägigen internationalen Standards, wie die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, hinaus. Das ist einmalig, denn zum ersten Mal wird deutsches Recht auf internationale Lieferketten angewendet. Somit erfolgt eine Abkehr vom Grundsatz der Anwendbarkeit des „Rechts am Ort des Schadenseintritts“ hin zum „Recht am Handlungsort“. Ist Ihr Unternehmen vom Lieferkettengesetz betroffen? Grundsätzlich sind nur große Unternehmen mit mehr als 500 MitarbeiterInnen direkt vom neuen Lieferkettengesetz betroffen. Das entspricht ca. 7.200 Unternehmen in Deutschland (Personen- und Kapitalgesellschaften). Jedoch werden auch Unternehmen mit weniger als 500 MitarbeiterInnen mittelbar betroffen sein, denn die Lieferkettenüberwachung findet nicht nur international, sondern auch national statt. Insofern sind auch kleine Unternehmen ggf. verpflichtet Angaben und Offenlegungen gegenüber ihren großen Handelspartnern vorzunehmen. Für betroffene Unternehmen bedeutet das, sich selbst zu den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sowie Umweltrisiken zu bekennen und diese auch von allen Stakeholdern (insbesondere Geschäftspartnern) einzufordern. Sämtliche Maßnahmen der betroffenen Unternehmen sind dann zusätzlich in jährlichen Berichten transparent zu veröffentlichen. Erfüllen Sie die Anforderungen des Lieferkettengesetzes mit Sco2res® Auch wenn die Auswirkungen des Lieferkettengesetztes weitreichend sind, besteht kein Grund zur Panik. Eine Studie der EU-Kommission hat belegt, dass die Kosten für große Unternehmen bei nur durchschnittlich 0,009 Prozent des Umsatzes liegen. Das Lieferkettengesetz verlangt im Kern ein systematisches Risikomanagement und eine elektronische Berichtspflicht der Unternehmen an eine Bundesbehörde, die die Angaben stichprobenartig oder im Verdachtsfall auf Plausibilität überprüft. Bestehende Berichtspflichten, beispielsweise im Rahmen der CSR-Richtlinie, sollen dabei berücksichtigt werden. Mit Sco2res® können Sie automatisiert und gesetzeskonform Ihre Dokumentations‑, Überwachungs- und Berichtspflichten erfüllen. Vereinbaren Sie noch heute einen Gesprächstermin und lernen Sie Sco2res® kennen.

11. Juni 2021: 
Klimaschutzzertifikate und Greenwashing?

Sollten nach der Durchführung von CO₂-Reduktionsmaßnahmen immer noch unvermeidbare CO₂-Emissionen verbleiben, greifen Unternehmen oftmals auf den Kauf von Klimaschutzzertifikaten zurück, damit sie sich als klimaneutral oder sogar klimapositiv bezeichnen können. Dies bezeichnet man dann als CO₂-Kompensation.

Die Kompensation von CO₂-Emissionen wird in der Öffentlichkeit jedoch immer öfter als Greenwashing oder CO₂ Ablasshandel angesehen, nicht zuletzt aufgrund aktueller Unterlassungsklagen und Gerichtsurteile. Unsere Meinung dazu ist eindeutig:

Besser ein Klimaschutzprojekt zu unterstützen, als gar nichts zu tun! Allerdings ist es aus Sicht von Global Climate immer besser, zunächst direkt in das eigene Unternehmen zu investieren, um neue energiesparende Prozesse, grüne Energieträger und umfassende CO₂-Aufklärung zu tätigen, als einfach nur Zahlungen an Klimaschutzprojekte in Drittländern zu leisten. Mittelfristig ist dies auch für Unternehmen wirtschaftlich und technologisch sinnvoller, damit man vom Wettbewerb und der Konkurrenz nicht abgehängt wird.

Sollte jedoch der Wunsch nach CO₂-Ausgleichszahlungen bestehen, liegt unser Empfehlungsfokus dabei auf transparenten, nachprüfbaren und langfristig nachhaltigen Klimaschutzprojekten. Sie sind besser nachzuvollziehen und zu kontrollieren. Sprechen Sie uns bei Fragen gerne an. Wir als Global Climate bieten keine CO₂-Kompensation oder Klimaschutzzertifikate an.

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